Forstamt Tauberbischofsheim unterstützt TAUBER-SOLAR beim Klimaschutz

Im Gewann Schlössersberg östlich von Tauberbischofsheim besitzt TAUBER-SOLAR eine Brachfläche. Am Nikolaustag wurden dort über 1200 Bäume gepflanzt. Forstdirektor Weihmann: „Gerne stehen wir hier als Berater zur Verfügung, wenn es um eine Erweiterung unserer Waldflächen geht.“ Revierleiter, Förster Jochen Hellmuth, ergänzte: „Die Fläche muss vor Wildverbiss geschützt und von Zeit zu Zeit auch ausgegrast werden, damit die jungen Setzlinge Luft zum Wachsen haben. Solche Hinweise geben wir gerne weiter.“

Dies war bereits die dritte Pflanzaktion auf diesem Gelände. 2011 haben Schüler des hiesigen Matthias-Grünewald-Gymnasiums den Spaten in die Hand genommen und 2012 hatten die Schüler des BK der kaufmännischen Schule Tauberbischofsheim dort praktischen Biologieunterricht. Die Setzlinge mit einer Länge von 30-50 cm werden mit dem ganzen Wurzelgeflecht in den Boden gesteckt, danach wird das Pflanzloch wieder zugeschüttet und die Erde festgetreten.

Im Laufe seines Lebens von bis zu mehreren Hundert Jahren wächst ein Baumwaldsetzling heran und kann seine ganze Stärke voll entfalten.

Förster Hellmuth: „Pro Jahr kann eine heranwachsende Buche beispielsweise 1-2 kg CO2 aus der Atmosphäre binden, allerdings muss man Geduld haben. Die ersten Jahre wächst so ein Bäumlein sehr langsam.“ Forstdirektor Weihmann weiter: „Die Bedingungen für das Pflanzen sind jetzt ideal, der Boden ist gut durchfeuchtet und die Pflanzen können sich so in Ruhe auf die nächste Wachstumsperiode im Frühjahr 2015 vorbereiten. Wenn alles gut klappt und sich der Wildschaden in Grenzen hält, kann die Firma mit diesen Bäumen rund 2 Tonnen CO2 pro Jahr aus der Atmosphäre holen.“

Die Mitarbeiter von TAUBER-SOLAR waren sich bewusst, dass sie mit dieser Aufforstung nicht nur zur Reduktion von Klimagasen beitragen, sondern auch etwas für die nachkommenden Generationen tun. Denn der Wald spendet Sauerstoff für Tiere und Menschen, sorgt für Temperaturausgleich und trägt zur Artenvielfalt bei.

Nach dieser Pflanzaktion wissen alle Beteiligten mehr über Speierling, Elsbeere, Mehlbeere, Spitzahorn und Sommerlinde.

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