Der Sonne entgegen

Die TAUBER-SOLAR Gruppe trotzt der politischen Großwetterlage

Tauberbischofsheim scheint in diesen Tagen wie jenes berühmte gallische Dorf, das den römischen Truppen erfolgreich Widerstand leistete. Denn bei der Betriebsversammlung der Tauber-Solar-Gruppe wurden gleich zwei neue Firmengründungen vorgestellt. Damit blickt das Unternehmen optimistisch in die Zukunft und erweitert sein Leistungs- und Produktspektrum, um so auch weiterhin als ein Marktführer bestehen zu können.

Zugegeben, die Solarbranche hat schon sonnigere Zeiten erlebt. Und damit ist mehr die politisch-wirtschaftliche als die meteorologische Großwetterlage gemeint. Kürzungen der Einspeisevergütung, Deckelungen des Solarstroms, sowie eine schnellere Anpassung der EEG-Vergütung durch das Wirtschafts- und Umweltministerium, ohne die bisher notwendige parlamentarische Zustimmung schweben als dunkle Gewitterwolken über der gesamten Solarbranche. 

Schon jetzt vergeht kaum eine Woche, ohne Negativschlagzeilen aus den Solarunternehmen. Sie reagieren mit Kurzarbeit, Entlassungen und Insolvenzen auf die fehlende Planungssicherheit von Politik und Wirtschaft.

„Aktuell müssen wir uns immer wieder gegen Falschaussagen wehren“, so Dr. Leonhard Haaf einer der drei geschäftsführenden Gesellschafter. „So beträgt die EEG-Umlage aktuell 3,59 Cent pro kWh. Dass der Strompreis für die Verbraucher aber immer weiter steigt, hat ganz andere Gründe. Die Rohstoffe werden immer teurer und die energieintensiven Betriebe werden mehr und mehr von der Zahlung dieser EEGUmlage freigestellt.“ 

Auf der Betriebsversammlung wurde den Mitarbeitern nun die Strategie und Ausblick für das Solarunternehmen vorgestellt. Das Servicezentrum und die System GmbH wurden neu ins Unternehmen eingegliedert. 

Über die Tauber-Solar System GmbH bezieht die Firma exklusiv beim chinesischen Modulhersteller TopSola ihre Module. Von diesen Preisvorteilen beim Großeinkauf profitieren Installateure ebenso wie Privatkunden mit kleinen Anlagen und Projektmanager von Großflächenanlagen. Der Modulhersteller TopSola gehört zum börsennotierten Bauunternehmen Hongrun Group in Shanghai und gibt auf die Module eine Garantie von zwölf Jahren. Zusätzlich lässt Tauber-Solar von externen Fachinstituten die Technologie, Sicherheit und Leistung der Module regelmäßig überprüfen. 

Für die beschlossene Energiewende ist es unabdingbar, Solarstromanlagen rentabel und gewinnbringend zu betreiben. Dafür engagiert sich Tauber-Solar mit seinen Partnerunternehmen damit es sich für den Privatkunden auch weiterhin lohnt, eine Solaranlagen rentabel und gewinnbringend zu betreiben. Bisher mussten Interessenten eine Bank für die Finanzierung finden und zusätzlich Solarmodule auswählen, die von der Bank in Bezug auf Preis und Qualität akzeptiert wurden. Jetzt stellt das Partnerunternehmen Finanzhaus Main-Tauber die Finanzierung, Versicherung bundesweit zu attraktiven Konditionen bis zu einer Leistung von 30 kWp sicher.

Neben der Solaranlage werden keine zusätzlichen Sicherheiten benötigt. Auch die steuerrechtliche Beratung für Investoren wird durch Partner von Tauber-Solar bereitgestellt. Voraussetzung ist lediglich die Installation der Anlage, durch einen Tauber-Solar-Systempartner um die Qualität von Installation und Modulen zu sichern.

Um eine weitere umfassende Betreuung von Solaranlagen zu gewährleisten wurde von Tauber-Solar das Servicezentrum gegründet. Das gewährleistet doppelte Sicherheit für den Anlagenbetreiber: Zum einen geht es um den höchstmöglichen Anlagenertrag und zum anderen um die Einhaltung der neuesten technologischen Anforderungen, wie zum Beispiel Brandschutzbestimmungen. Darüber hinaus können hier auch die Anlagen, die nicht
explizit von einem Partner der Firma installiert wurden betreut und gewartet werden. Das Servicezentrum besteht aus Fachkräften, die über eine langjähriger Erfahrung in der Photovoltaiktechnologie verfügen. So übernehmen die Service-Mitarbeiter auch das Überwachen der Solaranlagen - Monitoring genannt - die Pflege der Anlage, sowie Wartung oder Reparaturen. Zusätzlich hat auch die Energietechnik GmbH ihr Angebot erweitert und bietet nun komplette Stromversorgungen im eigenen Haus an. Mit Batteriespeicherung können sich Hausbesitzer heute schon autark von Stromkonzernen machen und ihren hausgemachten Strom zur eigenen Energieversorgung zu jeder Tages- und Nachtzeit nutzen. Im Zuge dieser neuen Angebote wird auch das Erscheinungsbild der Firmengruppen erneuert mit einheitlichem Firmendesign, neuem Internetauftritt, neuen Werbeplattformen sowie aktualisierten Firmeninformationen.

Das Management der Tauber-Solar sucht auch weitere Vertriebswege, um sich noch unabhängiger von politischen Entscheidungen zu machen. Ähnlich wie bei den in Spanien betriebenen Anlagen, möchte man den Strom auch hier direkt am Markt verkaufen. Die Unternehmensführung machte deutlich, dass es trotz der Gewitterwolken aus Berlin, einem auf langfristige und seriöse Unternehmenspolitik ausgelegtem Management gelingen kann, weiter auf den Solarstrom zu setzen.

Bleibt einzig ab zu warten, wie der Energiewechsel von der Politik weiter gestaltet wird. Die Kreisstadt Tauberbischofsheim scheint sich jedoch mit Tauber-Solar als gallische Solarbastion zu behaupten.

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